Facebook Anzeigen Grundlagen – Teil 1: Standard Anzeigen und Sponsored Stories

Ich dachte mir, da ich mich eh mit dem Thema Facebook Anzeigen beschäftige und sich langsam so ein Grundstock an regelmäßigen Fragen abzeichnet, kann ich auch eine kleine Serie zu Facebook Anzeigen machen. Diese Mini-Serie soll ganz basic sein und sich vor allem an Anfänger und Einsteiger richten. Also, wer schon Erfahrungen mit Facebook Anzeigen hat, wird hier wohl kaum neues finden.

 Teil 1: Wie erstellt man eine Facebook Anzeige

Anzeigen werden im Facebook Ad Manager erstellt. Zu finden ist dieser unter http://www.facebook.com/advertising und dort unter „Verwalte deine Anzeigen“ oder durch direkte Anwahl http://www.facebook.com/ads/manage.

1) Auswahl der Seite, für die man die Anzeige erstellen möchte

Im Facebook Ad Manager gibt es oben rechts den kleinen Button „Werbeanzeige erstellen„. Klickt man auf diesen Button, erscheint eine Auswahl mit den eigenen Facebook Seiten. Hier trifft man die Auswahl der Seite, die man bewerben möchte.

FB Ad Manager

Facebook Werbung Seite auswählen

Hat man die zu bewerbende Seite ausgewählt, ist zu entscheiden, welche Form einer Anzeige man erstellen möchte. Das hängt natürlich mit der Zielsetzung zusammen. Will man mehr Fans für die Seite generieren, sollte man die Seite allgemein bewerben, soll das Engagement auf der Seite angetrieben werden, dann sollte man mit einem Pagepost werben.

2) Wählen der entsprechenden Werbeform für eine Anzeige, die mehr Fans generieren soll

Bei einer Bewerbung der Seite allgemein kann man zwischen „normalen Ads“ oder sogenannten „Sponsored Stories“ auswählen. Mittlerweile bietet Facebook hier eine einfache Auswahl zu „Mehr Fans gewinnen“ – „Einen Beitrag bewerben“ und „Erweiterte Optionen“. Ich wähle in der Regel die „erweiterten Optionen“, da man hier mehr Auswahl hat, aber diese einfache Auswahlmöglichkeit sollte jedem Anfänger klar sagen, wo er klicken muss, um mehr Fans zu erhalten.

Facebook Werbung Auswahl für mehr Fans

2.1) „Normale Ads“:

„Normale Ads“ besitzen gegenüber den Sponsored Stories und den Page Post Ads einen grundlegenden Vorteil: Man kann den Text und das Bild der Anzeige frei wählen. So können Anzeigen sowohl inhaltlich, als auch bildlich, auf eine spezifische Zielgruppe anpassen. Die Ansprache kann dadurch effizienter gestaltet werden, wodurch die „Streuverluste“ der Anzeige kleiner gehalten werden können.

Der Text kann bis zu 90 Zeichen lang sein und das Bild sollte ein Format von 100 x 72 Pixel betragen. Weiterhin kann bestimmt werden, auf welchen „Reiter“ der Facebook Seite die Ad leiten soll. Dies kann die Timeline (Chronik), Fotos, Veranstaltungen oder eigene Apps sein.

Facebook Anzeige Fangewinnung Auswahl

Die Vorschau der Anzeige wird direkt neben dem Eingabefeld angezeigt. So sieht man sofort, wie die Anzeige später aussehen wird.

2.2) Sponsored Stories:

Anders als bei den „normalen Ads“ erhält man bei Sponsored Stories keine Auswahl zum Text oder zum Bild der Anzeige. Eine „Sponsored Story“, also eine gesponserte Geschichte, zeigt einem Facebooknutzer lediglich an, dass einer der „Freunde“ von ihm bei der beworbenen Seite „gefällt mir“ geklickt hat.

Ab einer gewissen Fanzahl ist dieses Werbeformat sehr gut geeignet um weitere Fans zu gewinnen. Gerade bei „kleineren“ Facebook Seiten bietet sich diese Werbeform als alleiniges Werbemittel jedoch nicht an!

Facebook Sponsored Storie Auswahl

Die Sponsored Story sieht dann für Nutzer so aus:

 Sponsored Story Beispiel

3) Normale Ad oder Sponsored Story – Was, wofür?

Ganz grundsätzlich empfiehlt sich in den meisten Fällen eine Kombination aus verschiedenen Werbeformaten – abhängig von der Zielsetzung, die mit den Anzeigen erreicht werden soll.

Sponsored Stories dienen einem einzigen Zweck: Der Fanakquise. Es gibt zwar Sonderfälle, aber grundsätzlich gilt: Sponsored Stories dienen der Fanakquise.

Normale Ads können mehreren Zwecken dienen. Sie können sehr gut zur Fanakquise genutzt werden. Vor allem durch eine zielgruppengerechte Ansprache in Text und Bild. Weiterhin können aber durch normale Ads auch Apps promoted werden. Hierzu wird als „Reiter“ die jeweilige App ausgewählt, anstelle der Chronik.

Beide Formate sind jedoch vorwiegend für die Fanakquise geeignet und nicht zur Steigerung des Engagements bestehender Fans.

Das war der erste Teil der Facebook Anzeigen Serie. Im zweiten Teil zeigen ich euch, wie man eine Anzeige aus einem Seitenbeitrag erstellt.

Was gute Musik und Social Media gemein haben

Gute Musik verbindet. Menschen verschiedensten Alters, Herkunft, Religion. Gute Musik vereint sie. Das ist nichts neues und weithin bekannt.

So ähnlich sieht es mit dem Social Web aus. Auch das Social Web verbindet Menschen. Ganz klar in Social Networks, aber auch weniger sichtbar durch das Lesen und Veröffentlichen von Blogbeiträgen, bzw. deren Kommentierung. Im Social Web gibt es keine (oder kaum) Grenzen, Alter und Herkunft sind nur selten relevant. Natürlich spiegelt auch das Social Web (bzw. das Internet insgesamt) nur einen Teil der tatsächlichen Realität wieder. Leider auch mit all den Schattenseiten der Realität. Dennoch bringt das Social Web Menschen zusammen wie gute Musik.

Und nun sind da Unternehmen, die versuchen diese Vereinte Menge anzusprechen, mit ihnen zu interagieren. Übertragen auf die Musik, geben diese Unternehmen also Konzerte. Und wie bei Konzerten, ist es auch bei Social Web Engagements von Unternehmen die Planung der wichtigste Punkt. Doch jeder, der Konzerte besucht hat, vor allem schlechtere, weiß wie wichtig es ist, das Künstler auf ihr Publikum reagieren. Wenn man nach der Vorband das Publikum zu lange warten lässt, wird es unruhig. Liefert man eine schlechte Show ab, wird das Publikum unruhig. Geht man auf das Publikum nicht ein, kann es im Desaster enden.

Ähnlich ist es im Social Web. Wenn Unternehmen so weit sind und mit einer guten Planung und Strategie im Social Web starten, ist es wichtig auf die Reaktionen dort zu achten! Wenn die eigenen Bemühungen nicht ankommen, sollten Unternehmen darauf achten, was die User möchten, was sie anspricht. Wenn Unternehmen nur von sich selbst reden und im Prinzip nur Werbung abliefern, werden die User unruhig. Monitoring ist daher für jede Aktivität im Social Web elementar. Gehen die Unternehmen nicht auf die Kritiken ein, wird ihr Engagement im schlimmsten Fall auch im Desaster enden. Beispiele hierfür gibt es bereits zuhauf.

Planung, Strategie und kontinuierliches Monitoring. Dies sind grundlegende Voraussetzungen, um überhaupt erfolgreich im Social Web aktiv zu sein. Genau wie bei einem Konzert. Und wer eine gute Show liefert, bekommt zum Dank begeisterte Fans, die einem die Treue halten.