Aller (Neu-)Anfang ist schwer?

Der Super Bowl XLVI (46) wurde gestern Nacht zwischen den New York Giants und den New England Patriots ausgetragen. Das Ergebnis könnt ihr hier erfahren, da ich nicht spoilern möchte. Übertragen wurde der Super Bowl im deutschen Free TV seit langer Zeit wieder von Sat.1 anstatt von der ARD. Fernsehzuschauer mit einem Sportpaket konnten weiterhin auf Sport 1+ (HD) zugreifen oder den Super Bowl auf Englisch sehen, wenn sie ESPN America empfangen.

Nun ist in Deutschland American Football leider nicht so beliebt wie Fußball oder Handball und daher eher selten im deutschen Fernsehen zu sehen, so dass auch nur selten Bedarf an Football-Kommentatoren besteht. Diesen Umstand bekamen Footballfans in Deutschland schon früher zu spüren, denn auch die ARD hatte da kein Ass im Ärmel. Doch wenn bei Sat.1 ein Rückblick auf vorherige Super Bowl Highlights als Rückblick auf die Saison 2011/2012 bezeichnet wird, zweifle ich doch schon sehr arg an der Vorbereitung der Kommentatoren.

Ich habe den Super Bowl mit Kollegen vorwiegend auf ESPN America gesehen, da wir ja wissen, dass die deutschen Kommentatoren nicht so gut sind. Aber hin und wieder mussten wir einfach auf Sat.1 und Sport 1+ wechseln, um zu sehen, ob sie wirklich so schlecht sind. Leider ja. Da kann man nur hoffen, dass es bald einen Sportreporter geben wird, der als Kommentator eingestellt wird UND sich mit American Football auch wirklich auskennt, oder dass American Football (Wunschtraum) einen deutlichen Schub an öffentlichem Interesse erfährt und somit der Bedarf an einem guten Kommentator… Ach nee, das wird wohl auch nicht viel bringen.

ESPN America zeigt leider keine Werbung, so dass wir nicht in den Genuss der Super Bowl Werbespots aus den USA kommen konnten. Doch mussten wir uns so auch nicht mit den gefühlten 3 Spots von Sat.1 herumärgern, die im Wechsel gezeigt wurden. Stattdessen bekamen wir Rückblicke auf frühere Super Bowls, Erinnerungen ehemaliger Spieler und derartige Clips in den Werbepausen präsentiert. Auch die kann man zwar irgendwann auswendig, doch sind sie lange nicht so nervig wie Werbespots.

Ich versuche weiter mehr Football im deutschen Fernsehen zu bekommen und für alle, die gern die Super Bowl Werbespots sehen möchte: Die NFL hat eine eigene Seite für alle Spots eingerichtet, die während des Super Bowls liefen. Da kann man mal sehen, welchen Stellenwert die Werbung während des Super Bowls hat.

6 Antworten auf „Aller (Neu-)Anfang ist schwer?“

  1. Ich bin ein wenig neidisch, denn ich habe leider keinen ESPN Empfang. So musste ich diese unerträgliche Berichterstattung von einem Gameshowmoderator ertragen. Es war wirklich grausam und durch so eine Kommentatoren’leistung‘ wird Football in Deutschland sicher nicht populärer. Da hat’s die ARD schon ziemlich vernünftig hinbekommen, im Verhältnis gesehen…

  2. Glücklicherweise habe ich das PreGame verpasst und nur das Spiel gesehen…
    Da kann ich die Kommentare etwas filtern, denn ich will das Spiel und die Giants sehen…

  3. Diese Pauschal- und Vorurteile (z.B. sinngemäß „Deutsche Kommentatoren sind ja nicht so gut – wie jeder weiß“) find ich ehrlich gesagt etwas billig und vor allem undifferenziert.

    Der Punkt ist: Wenn man die Sat.1-Übertragung schon schlecht redet, sollte man wenigstens ein paar sachliche Argumente dafür liefern.

    Und sowieso: Dieses jedes Jahr wiederkehrende Gebashe von den „echten Footballfans“ an den deutschen Kommentatoren kann ich echt nicht mehr hören!! Egal, wer den Super Bowl in der Vergangenheit kommentiert hat. Die werden danach erstmal grundsätzlich niedergemacht, jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt, ihnen wird jegliche Fachkompetenz abgesprochen und überhaupt…

    Jetzt mal Butter bei die Fische: Warum waren die Kommentatoren denn angeblich so schlecht? Weil sie nicht jeden Spielzug bis ins Detail analysiert haben?

    Sollte das denn das Ziel sein? Wohl kaum.

    Bei einem Super Bowl steht im Vordergrund, dass der Zuschauer mitgerissen und begeistert wird. Vor allem Frank Buschmann hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst und das Geschehen mit viel Enthusiasmus kommentiert. Zusammen mit der Fachkompetenz von Jan Stecker hat Sat.1 hier in meinen Augen ein ideales Kommentatoren-Duo aufbieten können, bei dem es Spaß gemacht hat, zuzugucken. Ein Kommentatoren-Duo, das außerdem massenkompatibel ist.

    Und da sind wir auch schon gleich beim Stichwort: Der Super Bowl hatte letzte Nacht eine Einschaltquote von bis zu 1,2 Millionen Zuschauern bei Sat.1. Davon sind – wenn es hochkommt – vielleicht maximal 200.000 Leute Footballfans gewesen. Die restlichen ca. 90 % sind Menschen, denen der Sport zum größten Teil fremd ist und die man mit langwierigen Fachanalysen einfach nur vergraulen würde. Ich hoffe, dadurch wird deutlich, wer die anvisierte Zielgruppe der Übertragung war. Das waren eben NICHT in erster Linie die Footballfans, sondern ca. eine Million Deutsche, die nicht unbedingt vorhatten, sich mit tiefgründigeren Analysen, die sie nicht verstehen, langweilen zu lassen.

    Was ich auch nicht mehr hören kann: „Es gab nur gefühlte 3 Werbespots“.
    Mal im Ernst: Ich finde es verwunderlich, wenn einem als PR-Berater anscheinend die grundlegenden wirtschaftlichen Mechanismen bei Medienunternehmen nicht so wirklich vertraut sind. Es ist doch nicht die Aufgabe von Sat.1 möglichst viele verschiedene und abwechslungsreiche Sponsoren für die Zuschauer zu finden. Football ist in Deutschland eine Randsportart, bei der man – selbst beim Super Bowl – froh sein kann, wenn sich überhaupt Unternehmen finden lassen, die bereit sind, das zu sponsern. Dass Sat.1 nun mal Werbung zeigen muss, um das Ganze zu finanzieren, sollte wohl klar sein.

    In meinen Augen hat sich Sat.1 insgesamt wirklich mächtig ins Zeug gelegt. Es gab sicherlich den einen oder anderen technischen Fehler. Doch insgesamt ging das alles in die richtige Richtung. Was ich sehr gut fand: Das Ereignis wurde in der Woche vorher massiv gepusht und auch in anderen Sendungen (Society, Frühstücksfernsehen) mehrmals aufgegriffen. Außerdem gab es zahlreiche Teaser mit dem Programmhinweis für den Super Bowl. Auch deswegen haben sie letzte Nacht diese absolute Traum-Einschaltquote erreichen können. Mehr war mit den gegebenen Mitteln wohl kaum möglich! ARD hatte vielleicht eine bessere Vorberichterstattung, aber sie haben den Super Bowl durch Cross Media nicht so promotet, wie es Sat.1 getan hat und damit auch nicht so viel Menschen erreichen können.

    Abschließend ist anzumerken, dass es wohl eher fraglich ist, ob wie die von dir hier und auf Facebook initiierte – leider unfundierte – Kritik dazu beiträgt, dass Sat.1 am Ball bleibt, wodurch man dem Ziel „Mehr American Football im deutschen Fernsehen“ nicht unbedingt näher kommen dürfte.

    Wenn du schon als Football-Meinungsführer „mehr American Football im deutschen Fernsehen“ forderst, dann kann es glaub ich nicht schaden, die wenigen Medien, die Football übertragen, auch mal zu loben. Stattdessen liest man nur Miesmacherei. Traurig.

    Sorry für meine direkten Worte, aber das musste ich einfach mal loswerden 🙂

    1. Moin Patrick:

      Was machte die Kommentatoren so schlecht? Das waren eklatante Fehler wie Eli Manning als Peyton Manning zu bezeichnen, Tom Brady plötzlich bei den Giants spielen zu lassen, Rückblenden auf Spiele aus den 90ern in die letzte Saison zu schieben. Das machte es schlecht!

      Auch die amerikanischen Kommentatoren sind nicht immer gut, aber leider haben in Deutschland kaum Sportkommentatoren echte Ahnung vom Football, um entsprechend kommentieren und moderieren zu können. Das ist einfach so und das ist es schon lange (Wie ich sagte, auch die ARD hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert).

      Klar ist es primäres Ziel, dass man möglichst viele Menschen mit dem Programm erreicht und lange auf dem Sender behält, also mitreisst. Und weder auf deutsch, noch auf englisch machen ellenlange Ausführungen über die Regeln und Spielzüge Spaß. Aber Einen Tight-End als Running Back zu bezeichnen finde ich auch nicht lustig.

      Zu den 3 Werbespots: Bei ESPN kennt man die Spots auch nach einigen Tagen auswendig, weil sie nur ein paar haben, aber sie haben mehr als 3! Wobei man froh sein kann, dass keine Hotline-Werbungen für gewisse Telefondienste liefen, denke ich. Es ist in der Tat nicht Aufgabe von Medienunternehmen, so viele verschiedene Werbungen wie möglich zu zeigen und letztlich wird natürlich nur das gezeigt, was auch bezahlt ist. ABER: Weißt du wie stark die Werbeplätze angepriesen wurden? Vielleicht war der Vertrieb da nicht so stark hinterher, weil man sich dachte, dass eh nicht so viele zusehen? Ich weiß es nicht. Doch egal, wie es war, ob mangelndes Interesse von Unternehmensseite oder schlechte Bewerbung der Werbeplätze, es ändert nichts daran, dass der Zuschauer von den Spots nach der 5 Werbung ziemlich angenervt ist. Ob PR-Berater, der weiß wie es geht, oder nicht. (BTW: Werbung und PR ist nicht das gleich 😉 )

      Ich habe auch deutlich gemacht, dass ich nur vereinzelt auf Sat.1 den Super Bowl verfolgt habe. Ich habe meinen Beitrag jetzt nicht als reine Miesmacherei empfunden und finde es auch gut, dass Sat.1 vorher den Super Bowl so angepriesen hat. Doch hatte Sat.1 schon früher die Übertragungsrechte für den Super Bowl und sollte daher eigentlich schon Erfahrungen gemacht haben (wenn die Mitarbeiter noch irgendwo da sind, bzw. Aufzeichnungen aus der Zeit existieren), auf die man zurückgreifen könnte.

      Es wird aber denke ich erst dann ein positiveres Empfinden geben, wenn der Super Bowl von jemandem kommentiert wird, der Ahnung hat von dem Sport (und zwar wirkliche Ahnung) und in der Lage ist, komplexere Spielzüge und Regeln schnell und leicht verständlich darzustellen. So können sowohl die „echten Footballfans“ als auch die normalen „Ich guck mal was das ist“-Zuschauer begeistert werden.

      Ich finde es übrigens cool, dass du mich als „Football-Meinungsführer“ bezeichnest. Danke dir! 🙂 Aber ich bezweifle noch etwas, dass Sat.1 überhaupt auf meine Kritik aufmerksam wird. Und wenn doch, hoffe ich inständig, dass sie sie lesen und zu herzen nehmen! Denn ich habe ihre Übertragung nicht in der Luft zerrissen, sondern die Kommentatoren-Leistung kritisiert. Eine bessere Auswahl könnte für ein deutlich positiveren Bericht im nächsten Jahr sorgen. Den Sat.1 dann aber wohl auch nicht mitbekommen dürfte.

      Schönen Gruß,
      David

  4. Thx für deine Erläuterung, David. Ich kann sie ja zum Teil nachvollziehen. Ich kann auch den Unmut von anderen Footballfans nachvollziehen, bin schließlich selbst Footballfan, wobei ich da im Vergleich zu anderen nach all den Jahren viel gelassener reagiere, weil ich weiß, dass man es nicht ändern wird. Ein Kommentator wie beispielsweise Andreas Renner wäre für viele von uns vielleicht die bessere Wahl gewesen. Die Frage ist nur, ob er es auch für Sat.1 gewesen wäre. Denn bei der Auswahl sollte man viele verschiedene Aspekte beachten, auf die ich weiter unten noch zu sprechen komme.

    Zu den angesprochenen Fehlern ist meine persönliche Meinung, dass sie völlig überdramatisiert werden. Meiner Ansicht nach ist es absolut normal, dass in drei Stunden Übertragung kleinere Fehler passieren. Wenn Stecker meinetwegen während eines Spielzugs „Peyton“ statt „Eli“ sagt, dann ist das nichts weiter als ein Versprecher. Solltest du in diesem Fall wirklich denken, dass er den Unterschied zwischen Peyton und Eli nicht kennt, dann ist in meinen Augen nicht fair. Genau das ist es, was ich mit differenzierter Kritik meine. Man sollte bei Flüchtigkeitsfehlern niemals sofort die Fachkompetenz in Frage stellen.

    Sicherlich hast du schon mal Formel-1 auf RTL gesehen. Heiko Wasser und Christian Danner machen bei jedem Rennen ähnliche Fehler. Teilweise kriegen die bestimmte Sachverhalte, die Millionen von Zuschauern anhand der Bilder längst erkannt haben, erst Minuten später mit. Vielleicht haben die im Eifer des Gefechts auch schon mal die Schumacher-Brüder verwechselt. Das alles liegt einfach in der Natur der Sache. Es sind Live-Übertragungen und es handelt sich bei den Kommentatoren um Menschen.

    Wenn du beklagst, dass es in Deutschland keinen anständigen Super-Bowl-Kommentator gibt, besteht das eigentliche Problem darin, dass du Erwartungen setzt, die nicht realistisch sind. Den perfekten Super-Bowl-Kommentator gibt es nicht und wird es auch nie geben. Und das liegt einfach daran, dass hier von verschiedenen Zielgruppen so vielschichtige Anforderungen gestellt werden, die ein Mensch alleine unmöglich erfüllen kann.

    Versuch dich mal in die Rolle des Programmchefs von Sat.1 reinzuversetzen. Wie würdest du vorgehen, wenn du einen Kommentator suchst. Welche Anforderungen würdest du stellen?

    Einerseits klar: Maximale Fachkompetenz. Andererseits auch klar: Maximaler Unterhaltungswert + maximale Sympathie. Außerdem sollte er möglichst populär sein, damit viele Zuschauer angelockt werden. Denn: Dein primäres Ziel ist es ja, eine hohe Quote zu erzielen. Nun hast du als Super-Bowl-Projektleiter aber auch noch andere strategische Vorgaben. Zum Beispiel soll das Kommentatoren-Duo in der Woche vorher außerdem beim Frühstücksfernsehen auftreten, um das Ganze zu promoten. Das heißt du brauchst Typen, die möglichst auch Erfahrung darin haben, vor die Kamera zu treten und dies auch wollen. Nächste Anforderung wäre: Du brauchst jemanden, der möglichst selbst gespielt hat, damit die Person glaubwürdig wirkt, wenn sie dem Zuschauer das Spiel erklärt.

    Jetzt stellst du fest, dass es keine Person gibt, die all diese Voraussetzungen in absoluter Perfektion erfüllt. Du musst also irgendwo Abstriche machen. Jetzt überlegst du dir, wo du am ehesten Abstriche machen kannst. Du stellst dir die Frage: Welche Person wähle ich aus, um eine maximale Quote zu erzielen. Du kommst zu dem Schluss, dass dafür die Fachkompetenz gar nicht so entscheidend ist. Aus der Marktforschungsabteilung wurde dir gesagt, dass von den geschätzten 400.000 footballregelkundigen Menschen sowieso nur 100.000 den Super Bowl in Sat.1 gucken werden, weil der größte Teil der Leute halt nächsten Tag arbeiten muss, keinen Urlaub bekommt oder nehmen will und deswegen nicht gucken kann bzw. weil auch viele davon lieber bei ESPN gucken.

    Jetzt überlegst du dir: Mist, es gibt nur 100.000 echte Footballfans, die einschalten… Wie schaff ich’s trotzdem mein Ziel von einer Million Zuschauer zu erreichen und möglichst viele davon auch noch bis ins 4. Viertel rüberzuretten?

    Richtig, du stellst fest, dass für die Quote entscheidend sein wird, dass die Kommentatoren so sind, dass sie die breite Masse derjenigen Menschen anspricht, die zum großen Teil wegen der Show, dem Spektakel und der Action einschaltet und die Footballregeln wahrscheinlich weniger gut kennt. Beim Punkt „perfekte Football-Kenntnisse“ kannst du deshalb durchaus Abstriche machen, weil sie – ein gewisses Mindestniveau vorausgesetzt – sowieso keinen Unterschied für die breite unkundige Masse ausmacht, da etwaige handwerkliche Fehler gar nicht bemerkt würden.

    Nach all diesen Überlegungen entscheidest du dich für:

    – Frank Buschmann (hohe Popularität, hoher Unterhaltungswert, unnachahmlicher Enthusiasmus, Affinität zu American Sports, Fähigkeit, Publikum mitzureißen / zu begeistern)

    – Jan Stecker (selbst gespielt, bekannt in der deutschen Footballszene, ausreichend hohe Fachkompetenz und Regelkundefestigkeit sowie große Erfahrung im Kommentieren von Spielen (u.a. Stadionsprecher von Rhein Fire))

    Am Ende stellst du fest: Deine Entscheidung war in Ordnung, denn der Super Bowl in Sat.1 war so erfolgreich wie nie zuvor und hatte eine doppelt so gute Quote wie die ARD in den Jahren zuvor. Dass auf der Facebook-Seite 2.000 von den 100.000 Footballfans-Sat.1-Guckern rebellieren, weil sie die ultimative Fachkompetenz vermisst haben, stört dich dann auch nicht mehr, weil du weißt, dass es sich nur um eine Minderheit handelt.

    Letztlich ist die Kritik von dir und anderen aus eurer eigenen Perspektive heraus dann ja auch berechtigt, weil Sat.1 nicht die Attribute in den Vordergrund gestellt hat, die für die Footballfans Vorrang haben, sondern sich mehr an der Masse der Nicht-Footballfans orientiert haben. Trotzdem sollte man vielleicht auch die Hintergründe dazu wissen, damit man die Entscheidungen von Sat.1 versteht. Ich vermute, dass sie ihre Strategie im nächsten Jahr aus den genannten Gründen nicht verändern werden.

    Eine gute Sache hat das Ganze ja auch vielleicht: Nach der Top-Quote stehen die Chancen doch nun bestimmt gut, dass Sat.1 für 2013 eine Reihe von neuen Werbekunden generieren kann und dadurch diesbezüglich mehr Abwechslung reinkommt.

    Hab viel zu viel geschrieben, ich weiß. Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen etwas über die Hintergründe der Entscheidungen von Sat.1 zu erfahren. Wenn ich dort arbeiten würde, würde ich es halt von der Strategie her genauso machen.

    Wie gesagt, wünsche weiterhin viel Spaß und Erfolg bei dem Football-Projekt auf Facebook und diesem Blog. Ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Footballfans. Danke!

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